| Arbeitsmarkt | Dieser Text beschreibt Arbeitsmarkt. Der untere Text beinhaltet die Arbeitsmarkt Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Arbeitsmarkt Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Arbeitsmarkt fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Arbeitsmarkt möglichst ausführlich zu halten.
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Arbeitsmarkt ArtikelDer Arbeitsmarkt ist ein Markt, aber nicht ein freier Markt nach Adam Smith.
Buch-Tipp: Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft. Neue Konzepte für das 21. Jahrhundert Sollten unsere Politiker lesen Rifkins Buch leidet ein wenig unter mangelnder Aktualität, den wichtigen Grundgedanken tut das aber keinen Abbruch.
Gerade in Zeiten wie heute, wo ständig über die Folgen der Globalisiserung geklagt wird, ist es gut und wichtig, dass diese Folgen in Relation zu der normalen Rationalisierung des Arbeitsprozesses gesetzt... | |
Der Arbeitsmarkt ist ein Markt für Dienstleistungen, die ein Arbeitnehmer einem Arbeitgeber erbringt.
Der Arbeitsmarkt umfasst nicht die gesamte Bevölkerung, sondern ca. die erwerbsfähige Bevölkerung. Man unterscheidet zwischen so genannten
- Erwerbspersonen, das sind Personen, die eine Arbeit ausüben oder suchen, dazu zählen auch die Selbständigen. In Deutschland in dem Jahr 2001 zumindest 3.632 Mio. von insgesamt 36.816 Mio. Erwerbstätigen und
- sozialversicherungspflichtig Beschäftigten , das sind alle Arbeitnehmer, für die - grob gesprochen - Arbeitgeber Beitragsanteile zu den Sozialversicherungsträgern abführen. Derzeit zählt das Statistische Bundesamt in Deutschland knapp 27 Millionen Personen.
Die in dem allgemeinen Bewusstsein wichtigste Kennzahl des Arbeitsmarktes ist die Arbeitslosenquote, das ist der Anteil der Personen die eine Arbeit suchen, gemessen an der Gesamtzahl der Erwerbspersonen.
Diese Arbeitslosenquote wird in verschiedenen Ländern verschieden gemessen, im die Definition für "Arbeit suchen" unterschiedlich gehandhabt wird.
Eine Arbeitslosenquote von 0 Prozent kann es nicht geben, da durch die natürliche Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt stets einige Personen eine Arbeit suchen. Die Definition von Vollbeschäftigung über die Arbeitslosenquote wurde darum seit den 60er Jahren so definiert:
- 1 Prozent (1960)
- 2-3 Prozent (70er-80er Jahre)
- 5-6 Prozent (90er Jahre)
Die schleichende Erhöhung ist auf die Gewöhnung an höhere Arbeitslosenzahlen zurückzuführen.
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Die Arbeitslosenquote kann auf der Zugangsseite durch folgende Faktoren verändert werden:
- Jemand kommt neu auf den Arbeitsmarkt. Entweder nach der Ausbildung oder nach einer längeren Pause, in der er nicht mehr als arbeitssuchend zählte.
- Jemand wechselt die Arbeitsstelle und lässt sich in der Zwischenzeit als arbeitssuchend registrieren
- Jemand verliert die Stelle und lässt sich als arbeitssuchend registrieren
Auf der Abgangsseite kommen folgende Faktoren in Frage
- Jemand erhält eine Stelle
- Jemand scheidet dauerhaft oder vorübergehend aus dem Erwerbsleben aus
Es ist offensichtlich, dass so nie von einer objektiven Arbeitslosenquote gesprochen werden kann. Werden aus der Registrierung als Arbeitssuchender keine Vorteile wie Sozialleistungen (unmittelbare Zahlungen, Versicherungsschutz) erworben, so wird jemand, der die Stelle wechselt kaum die Mühe der Registrierung auf sich nehmen. Wird die Definition für arbeitssuchend verschärft, so fällt die Arbeitslosenquote auch. Da diese Rahmenbedingungen international sehr unterschiedlich sind, ist ein Vergleich der Arbeitslosenquote sehr schwierig.
Hinzu kommt, dass es den Arbeitsmarkt einer Volkswirtschaft ca. als statistische Größe gibt. Die einzelnen Teilmärkte können sich zu dem gleichen Zeitpunkt fundamental voneinander unterscheiden. Man denke ca. an die Teilmärkte EDV-Dienstleistungen und Montan-Industrie Ende des zwanzigsten Jahrhunderts.
Lässt man die oben geschilderten statistischen Probleme außen vor, so bleiben aber stets noch erhebliche Differenzen zwischen den einzelnen Volkswirtschaften und auch in dem zeitlichen Verlauf übrig. Die Suche nach den Steuergrößen auf dem Arbeitsmarkt und damit nach den Ursachen für diese Differenzen und Schwankungen ist Gegenstand der Volkswirtschaftslehre. Hierzu wurden eine Unzahl von, sich durchaus widersprechenden, Theorien geschaffen.
Buch-Tipp: Der Talente-Krieg Das Buch " Der Talente-Krieg" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
Arbeitnehmer als Dienstleistungserbringer | |
Es hat sich in der deutschen Sprache festgesetzt, denjenigen, der die Arbeit gibt (verrichtet), den Arbeitnehmer zu bezeichnen, während der, der die Arbeit nimmt (Arbeitsleistung entgegennimmt), Arbeitgeber genannt wird. Um Begriffsverwirrung zu vermeiden wird in dem folgenden vom Arbeiter (Dienstleistungserbringer) und Unternehmer (Dienstleistungsempfänger) gesprochen.
Die Dienstleistungen, die auf dem Arbeitsmarkt gehandelt werden, unterscheiden sich von anderen Dienstleistungen (z.B. einen Haarschnitt beim Friseur) vor allem in diesen Punkten:
- Der Arbeiter bringt fast kein eigenes Sachkapital (Büros, Computer, etc.) für seine Dienstleistung ein, sondern lediglich seine Fähigkeiten und Fertigkeiten; das notwendige Sachkapital wird vom Unternehmer gestellt.
- Der Arbeiter hat in der Regel ca. einen Kunden, nämlich den Unternehmer
- Der Arbeiter wechselt den Kunden in dem Vergleich selten (zwischen mehreren Monaten und vielen Jahren statt zwischen 30 Minuten und einigen Monaten)
Buch-Tipp: Die Abgestellten Die Realität Ogger zeigt in seinem aktuellen Buch realistisch auf, wie sich unsere Arbeitswelt entwickelt: weg von den "Arbeitsstellen für's Leben" hin zu den "Jobs auf Zeit" bzw. zur Selbständigkeit. Flexibilität contra Sicherheitsbedürfnis. Weg vom Angestellten, hin zu dem "Mitarbeiter". Die Gegenwart besteht aus befristeten Arbeitsverträgen,... |
Aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt |
Buch-Tipp: Kompetenzorientierte Laufbahnberatung (Arbeits- u. Organisationspsychologische Techniken) Theorie und Praxis Dieser Band bietet einen theoretisch tiefen und zugleich praktisch anschaulichen Einblick in einen der innovativsten Ansätze der Kompetenzbilanzierung der letzten Jahre. Die Kompetenzenbilanz, die sich in den letzten Jahren am Zukunftszentrum Tirol zu dem international viel beachteten Verfahren entwickelt hat, bildet den Kern dieses... |
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Seit 2003 wird auf den Arbeitsmarkt für bezahlte Arbeit das Arbeitsverhältnis in drei verschiedene Arten aufgeteilt: In Minijob (Bruttoverdienst bis 400/Monat), den Niedriglohn-Job (Bruttoverdienst von 400,01-800,00 €/Monat) und dem regulären Beschäftigungsverhältnis (Bruttoverdienst ab 800/Monat). Dazu abgestuft werden entsprechend Sozialversicherungsbeiträge und Steuern eingezogen. Die Neuregelung beruht auf dem Hartz-Konzept und soll in dem Ergebnis mehr Beschäftigung bringen.
Buch-Tipp: Migranten in Deutschland. Statistiken - Fakten - Diskurse Eine Beschreibung zum Buch " Migranten in Deutschland. Statistiken - Fakten - Diskurse" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Buch-Tipp: Profiling Übersichtlicher Einstieg Die Intention des Profilings als Instrument zur Verbesserung der Vermittelbarkeit wird gelungen dargestellt. Anwendungsgebiete sowie Sinn und Nutzen des Profilings werden beispielhaft dargestellt und verständlich vermittelt. Ebenso werden die Anforderungen an "Profiler" erläutert und das Aufgabengebiet ermittelt.... |
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